Tapas, Paëlla, Parrillada, Cerveza y Vino

Parrillada im Bosque Palermo
Parrillada im Bosque Palermo

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Barcelona kennenlernen, heisst auch Tapas Bars, Restaurants und Cafes besuchen. Wir haben groesstes Glueck und erleben bei jedem Besuch gastronomische Hoehenfluege!

 

Zum Fruehstueck isst man Tortilla, eine dicke Omelette aus Ei und Gemuese, bei uns war es Zucchetti, wahlweise auch mit Kartoffeln, serviert mit Tomaten eingeriebenem, getoastetem Baguette.

Hoechste Gaumenfreuden bereiten uns Tapas wie frittierte Zucchettiblueten, grillierter Octopus, nur mit Olivenoel und fein gemahlenem, scharfem Cayenne-Pfeffer, aber auch die beruehmten Patatas Bravas, die "mutigen Kartoffeln", die man mit einer Sauce serviert - wir goutierten sie in einem perfekt abgeschmeckten Mousse aus Quark und viel Knoblauch. Auch Tapas wie Octopuss und Calmar, ob frittiert oder grilliert, schmeicheln unserem Gaumen und passen perfekt zu Cava, spanischen Schaumwein, der wie der Champagner eine Flaschengaerung durchmacht, oder dem fruchtigen, trockenen Weisswein Albariño, der vom Nordwesten Spaniens kommt, dieser Region in der Naehe des Atlantiks, wo fischen und Seafood das taegliche Brot sind.

Im Bosque Palermo geniessen wir bei unserem zweiten Besuch eine Parrillada, ein Seafood-Spektakel mit 2 verschiedenen Fischen, Lachs und Bonito, Muscheln und zwar Vongole und Moules, Tintenfische wie Octopuss und Calmar, und auch die Krustentiere, Crevetten und Scampi, fehlen nicht.

 

Wer jetzt denkt, dass wir in Barcelona immer nur essen, hat nicht ganz unrecht. Aber das Essen ist so gesund, dass man das Gefuehl hat, die Kilos purzeln bei jedem Biss! :-)

 

Besonders gefreut habe ich mich auf den Besuch der Kathedrale Santa Maria del Mar, die durch Ildefonso Falcones Weltbestseller "Kathedrale des Meeres" beruehmt wurde. Gebaut wurde sie von den Arbeitern, fuer die Arbeiter und mit diesem Wissen im Hinterkopf, und dem Bewusstsein, dass diese Arbeiter jeden einzelnen Stein vom Steinbruch hierher trugen, betrachtet man eine solche Kirche, eine Kathedrale sogar, mit grossem Respekt.

Von Aussen scheint das Gotteshaus massiv, obwohl es in das mittelalterliche Wohnquartier eingebettet ist und rundherum nicht viel Platz fuer Platz bleibt. Wenn man die Kirche aber betritt, kann man nur noch anmutig stehen bleiben und das Gefuehl der Groesse und vor allem auch der Hoehe des Raumes, der mit unzaehligen aufeinander geschichteten Sandsteinen denen man das Alter ansieht, im 14. Jahrhundert gebaut wurde, in sich aufnehmen und hoffen, dass man die Ergriffenheit nie mehr vergisst. 

Die Kathedrale besticht durch ihre Einfachkeit - der einzige Schmuck sind die grossen farbigen Fenster, die den Innenraum in ein ganz besonderes Licht tauchen. Besonders die riesige Rosette ueber dem Eingang erfreut das Auge. Im Mittelalter gab es diese Fenster sicher noch nicht, dafuer muss man sich vorstellen, dass die Kirche mit vielen Kerzen erleuchtet wurde und das wuerde ich am liebsten auch mal erleben. (Warum kann man nur die Uhr nicht ein paar Jahrhunderte zurueck drehen...?)

Ich habe mich in einer Kirche noch nie so wohl gefuehlt! Irgendwie ist es in alten Kirchen wegen den dicken Mauern immer kuehl bis kalt, aber in der Kathedrale Santa Maria del Mar ist das anders. Mein Herz wird ganz warm - vielleicht liegt es auch daran, dass wir Zeugen einer Hochzeit werden, ein Schweizer, der eine Katalanin heiratet - er bezeugt seinen Willen in Schweizer-hochdeutsch und sie in Katalanisch. 

Auf dem Platz vor der Kathedrale ist viel los, eine Hochzeit folgt der anderen und wir amuesieren uns bei einem Glas vino blanco und cerveza a presión - ... und natuerlich ein paar Tellerchen Tapas!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 4
  • #1

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