Freudentränen am Flughafen

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Nach dem kranken Pilot streiken auch noch die Iberia-Piloten, was unsere Ankunft nochmals ein paar Stunden verzögert. Von der hübschen, aber "zackigen" Angestellten beim Checkin in Montevideo werde ich ernüchtert, als ich frage, ob es denn sicher sei, dass wir am 17. Februar am Abend in Zürich ankommen. Ihre Antwort lautet "Nichts ist hundertprozentig sicher im Leben, Señora!" Dieser Satz entspricht natürlich der Wahrheit, aber oft vergisst man das. Ich merke es mir!

 

In Madrid haben wir wegen dem Streik einen Aufenthalt von 11 Stunden. Einmal mehr werden wir in ein Hotel gebracht, indem wir schlafen und uns ausruhen. Das von der Iberia gesponserte Mittagessen (Paella, fein!!!) am Flughafen Madrid trägt dazu bei, dass wir der Iberia und speziell den Piloten verzeihen.

 

Als wir bei Sonnenuntergang über die Alpen fliegen, füllen sich meine Augen mit Tränen, so schön ist dieser Anblick, der rotgefärbten, schneebedeckten weissen Pracht (als Heidi dies zum ersten Mal sah, rannte sie zum Grossvater und berichtete, dass die Berge brennen;-).

Die Anden, die Rocky Mountains, alles schön und recht, aber die im Vergleich soviel kleineren Alpen (von der Länge her) ist einfach das Schönste, das es gibt. Thierry meint, dass sei nur, weil es für mich Heimat bedeute, die Anden seien genauso schön.

Was meint ihr dazu?

 

Als das Flugzeug landet umarmen wir uns, können es kaum mehr erwarten, rennen durch den Flughafen, aber vor dem Gepäckband müssen wir nochmals Geduld üben. Endlich ist alles da und wir gehen am Zoll vorbei, durch die Schiebetüre, bis zu den Zehen und Fingerspitzen gespannt. Wer ist alles gekommen?

 

Als erstes springt Nati Jost aus der Menge - mit Juan und Nachwuchs Nahuel und Mama Jost ist sie zum Flughafen gekommen. Natürlich ist auch Mamutsch da, die ich lange festhalte, weil sie mir so gefehlt hat. Mein Bruder Jean-Marc, Karla und Steffi sind auch da, Ehrensache! Auch Thierrys Eltern, Odile und Lüz sind gekommen, seine Schwester Carole und Thomas, Tochter Nati mit Freund Manuel. La Familia, ihr habt uns so gefehlt!

Auch viele Freunde sind gekommen, Anna und Mirjam, die uns einen wunderschönen Rosenstrauss mitbringen, mit Miron und Igor und Remy und sie haben sogar Gian mitgebracht! Er und Joël haben sich sehr vermisst. Sie düsen sofort ab, um diese erste Zeit unter vier Augen zu verbringen, zum erzählen. Das schönste an zu Hause sind echt die Freunde und die Familie. Und die Nachbarn!

 

Carole hat beim Flughafen eine Bewilligung eingeholt und veranstaltet ein Fondue. Sie weiss, wie sehr wir uns auf den heissen Käse gefreut haben! Das Ambiente ist recht speziell, draussen, zwischen dem Terminal 1 und 2, bei Fondue, Weisswein, Kirsch und allem was dazu gehört. Die Flughafenpolizisten würden am liebsten mitessen, leider kommen sie gerade vom Znacht. Ein junges brasilianisches Pärchen, dass zuerst lange unserem Treiben zuschaut, nimmt die Einladung an und goutiert von unserem Nationalgericht.

Es ist recht lustig, den Flughafen mal so zu erleben!

 

Als wir spät am Abend heimkommen, heissen uns Fränzi und Michi, unsere Nachbarn willkommen. Sie haben alles Leckerein, die wir so vermisst haben, an die Türe geklebt. Servelats, Zweifel Pommes Chips, Schoggi und vieles mehr. Als wir in die Wohnung hineinkommen macht das Herz einen Hüpfer. Es ist soooo schön daheim zu sein! Zu aller Überraschung haben uns Sarah und Michi den Kühlschrank gefüllt mit Prosecco, Käse, Servelat und sonst noch ein paar Köstlichkeiten.

 

Auch das Willkommensgeschenk von meiner Mutter ist ein spezielles. Sie weiss genau, was ich jetzt brauche, nämlich einen Familienkalender. Und jeden Monat erinnert uns ein Foto an unsere Reise - die so noch ein Jahr andauert :-)

 

Und nun freuen wir uns, alle Freunde und die Familie zu sehen, welche nicht an den Flughafen kommen konnte und bestimmt werden wir noch oft anstossen!

Nur schon das Zurückkommen und das Wiedersehen ist soooo schön, dass man eine solche grössere Reise öfters unternehmen müsste!

 

 

 

 

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Odile + Lüz (Mittwoch, 22 Februar 2012 21:50)

    Et pour terminer, nous ne pouvons que vous dire MILLE MERCIS pour tous vos reportages, photos, mails, skype, qui nous ont toujours très intéressés et même passionnés et nous en avons encore appris des choses !!
    Mais quel bonheur de pouvoir vous serrer dans nos bras, c'est indescriptible. Vous nous avez tellement manqué !!!!!!
    Gros bisous à tous,
    Odile/Muschka/Nani
    Lüz/Neni

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